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Nominierung Barbara Ostmeier

Barbara Ostmeier freute sich sehr, denn sie wurde am 11.03.2016 in Moorrege zur CDU Landtagskandidatin für den Wahlkreis 23 - Pinneberg-Elbmarschen - nominiert. Bei der Wahlkreismitgliederversammlung stimmten alle 72 CDU Mitglieder für sie, es gab kein Nein und keine Enthaltung.

CDU komplettiert Landtags-Quartett
Wahlkampf: Landtagsabgeordnete Barbara Ostmeier tritt erneut im Wahlkreis Pinneberg-Elbmarschen an

Moorrege. Einstimmig haben sich die 72 bei der Wahlkreismitgliederversammlung anwesenden Christdemokraten am Freitagabend für die Hetlingerin Barbara Ostmeier als Kandidatin für die Landtagswahl am 7. Mai 2017 für den Wahlkreis Pinneberg-Elbmarschen ausgesprochen.

Der Wahlkreis umfasst die Städte Uetersen und Wedel sowie die Gemeinden Haseldorf, Haselau, Hetlingen, Holm, Heist, Moorrege, Neuendeich, Heidgraben, Groß Nordende und Appen. Mit der Juristin komplettierte die Partei bei der Zusammenkunft in Moorrege ihre Kandidatenliste für die vier Wahlkreise: In Pinneberg-Nord wird Peter Lehnert erneut um den Einzug ins Parlament kämpfen, in Pinneberg Kreistagsmitglied Kerstin Seyfert und in Elmshorn, zu dessen Wahlkreis auch die Stadt Tornesch und die Gemeinden des Amts Elmshorn-Land gehören, Ex-Landtagsmitglied Michael von Abercron.
Die frühere Bürgermeisterin von Hetlingen ist seit 2009 Mitglied des Landtags, bei den vorgezogenen Wahlen im Jahr 2012 schaffte Ostmeier den Wiedereinzug. Bei beiden Wahlen erhielt sie das Direktmandat für den Wahlkreis Pinneberg-Elbmarschen. Die verheiratete Mutter von vier Kindern ist Vorsitzende des Innen- und Rechtsausschusses des schleswig-holsteinischen Landtags, Vorsitzende des ersten parlamentarischen Untersuchungsausschusses sowie justiz- und sportpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion. Zudem ist die 1961 geborene Ostmeier Mitglied im Richterwahlausschuss, im Fraktionsarbeitskreis Kommunales sowie im Fraktionsarbeitskreis Innen und Recht sowie Vorsitzende der Arbeitsgruppe Sport der CDU-Landtagsfraktion.

Der Vorschlag, dass Ostmeier erneut kandidieren möge, kam von Haselaus Bürgermeister Rolf Herrmann. „Sie ist genau die richtige“, sagte der Christdemokrat. Ostmeier verstünde es, vertrauensvoll mit den Funktionsträgern in ihrer Heimat zusammenzuarbeiten, die Interessen der Marsch und Geest an der Kieler Förde zu vertreten und die Landespolitik im Kreis Pinneberg zu erläutern. Zudem würde ihr der Kontakt zu den Menschen am Herzen liegen, weswegen sie nie an Bodenhaftung verliere.

Ebenso wie Herrmann warb auch der Fraktionsvorsitzende der CDU im schleswig-holsteinischen Landtag um die erneute Kandidatur Ostmeiers. „Sie ist mit Sicherheit keine, die es einem immer leicht macht. Sie äußert auch gern mal ihre Meinung gegen die Meinung des Fraktionsvorsitzenden“, sagte Daniel Günther. Aber das sei auch gut so. Die CDU bräuchte Menschen, die für ihre Überzeugungen stritten. „Und wenn einmal etwas ausdiskutiert ist, wird Seit an Seit geschritten“, erläuterte Günther vor der Mitgliederversammlung.

Ostmeier war sichtlich erfreut, dass 100 Prozent der anwesenden CDU-Mitglieder für sie als Kandidatin für die Landtagswahl im Frühjahr 2017 stimmten. Sie versprach, dem Kurs der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Flüchtlingspolitik treu zu bleiben und die Integration von Asylsuchenden voranzutreiben, sich für mehr Personal bei den Ermittlungsbehörden, sowohl bei der Polizei, als auch bei der Justiz, einzusetzen, damit Straftaten schneller aufgeklärt, Täter angeklagt und abgeurteilt werden können, und das Ehrenamt, insbesondere den Sport, zu fördern. Denn: „Sportvereine sind der Kitt unserer Gesellschaft“, sagte die Landtagsabgeordnete. Zudem wolle sich Ostmeier für eine bessere Infrastruktur, etwa den Bau der Autobahn 20 und den Bau der Kreisstraße 22 stark machen, für die Südlink-Stromtrassenquerung bei Glückstadt sowie den Erhalt von kleinen Grundschulstandorten eintreten.

13.03.2016, Uetersener Nachrichten, von Gerrit Bastian Mathiesen (Text und Foto)